Veranstaltung: Jahresausflug 2008


Rohrbach, am 18.10.2008 um 00:00 Uhr

Rohrbach Am Samstag, 18. Oktober fand bei schönsten Wetter und bester Laune unser Ausflug nach Stuttgart statt. Pünktlich um 8.00 Uhr ging die Fahrt mit dem Bus in Rohrbach los. Um ca. 9.30 Uhr standen wir vor dem Mercedes-Benz Museum. Wie es sich bei weiten Reisen gehört, wurde erst mal eine Vesperpause eingelegt. Jetzt ging es aber los, rein ins Museum und ab mit dem Fahrstuhl nach oben. Oben angekommen betraten wir den Level 1. Hier sah wir den Daimler Einzylindermotor ‚ÄûStanduhr‚Äú (seinen Beinamen erhielt er, weil er einer Standuhr ähnelt) , er ist der weltweit erste schnelllaufende Motor, sowie die Daimler- Motorkutsche, den ersten Motor-Lastwagen, die erste Motor-Feuerspritze oder das erste Motorboot ‚ÄûMarie‚Äú, dessen Eigentümer Reichskanzler Otto von Bismarck war. Beim Durchwandern der folgenden Level erfuhr man die komplette Geschichte des Automobils. Hier werden jetzt einige besondere Exemplare aufgeführt: In Klammern das Jahr. (1900) Mercedes 35 PS. Höchstgeschwindigkeit 80 km/h. (1936) Mercedes-Benz 500 K Spezial-Roadster. Leistung 160 PS bei 160 km/h. Dieser Wagen kostete damals 28.000 Reichsmark. Nach heutigem Wert 98.000‚Ǩ . (1955) Mercedes-Benz 300 SL Coupe. Leistung 215 PS bei 250 km/h. Mit seinen nach oben aufklappenden Türen wird der Traumwagen der 50er-Jahre unter den Nahmen ‚ÄûFlügeltür‚Äú populär.(1964) Mercedes-Benz 230 SL. Leistung 150 PS bei 200 km/h. Dieser Wagen ist der weltweit erste Sportwagen mit stabiler Fahrgastzelle und Knautschzonen. (1995) Mercedes-Benz S 600. Leistung 394 PS bei 250 km/h (abgeregelt). Diesen Wagen fuhr von 1995 bis 2003 Arnold Schwarzenegger. Natürlich ist auch der Rennsport mit seinen weltberühmten Silberpfeilen im Museum untergebracht und dargestellt. Männer wie Gottlieb Daimler, Carl Benz, Wilhelm Maybach und Ferdinand Porsche sind die wahren Pioniere des deutschen Automobil. Nach dem Besuch des Mercedes-Benz Museums ging es zum Mittagessen ins VFB Stuttgart Clubrestaurant. Hier wurden wir mit schwäbischen Spezialitäten verwöhnt. Nach dem Mittagessen wurde es Zeit, die Stadtführerin erwartete uns schon am Bus. Wir sahen und erfuhren viel Interessantes über Stuttgart, die Hauptstadt des 1952 entstandenen südwestdeutschen Bundeslandes Baden-Württemberg mit ihren 590.000 Einwohnern ist das Herz einer der industriestärksten Regionen der Bundesrepublik. Stuttgart zählt zu den grünsten Großstädten Europas. Die Landeshauptstadt liegt inmitten Weinbergen und Wäldern. Von den Schlossgärten bis zum Killesberg zieht sich das so genannte Grüne U von insgesamt 8 km Länge. Stege und Brücken verbinden die Schlossgartenanlagen, den Park der Villa Berg, den Rosensteinpark und die Wilhelma, den Leibfriedschen Garten, den Wartberg und den Höhenpark Killesberg. Die Landeshauptstadt ist eine Stadt der Brunnen. Stuttgart besitzt nach Budapest das größte Mineralwasseraufkommen in Europa. 22 Millionen Liter sprudeln täglich zum Teil in die weit über 250 Brunnen im Stadtgebiet. Hinter dem Stichwort ‚ÄûKultur‚Äú verbergen sich in Stuttgart vielbeachtete Adressen: Staatstheater, Staatsgalerie, Kunstmuseum, Württembergisches Landesmuseum im alten Schloss, Lindenmuseum, Museum für Naturkunde im Schloss Rosenstein, die weltberühmte Weißenhof-Siedlung. Berühmten Söhnen wie dem Philosophen Hegel und den Motorenerfinder Gottlieb Daimler widmet Stuttgart Gedenkstätten. In Stuttgart gibt es mehr als 400 Staffeln oder Stäffele. Wer sie alle erklimmen wollte, müsste rund 20 km Stufen bewältigen. Viele von ihnen stammen aus der Zeit, als Weinbauern die Hänge des Nesenbachtals bewirtschaften und dokumentierten damit ein Stück Stadtgeschichte. Die Staffeln hinaufzusteigen lohnt sich, oben angekommen, bieten sich herrliche Ausblicke auf die Stadt. Am bekanntesten sind die Eugenstaffel, die Willy-Reichert-Staffel, die Sängerstaffel, die Sünderstaffel, die Taubenstaffel und die Hasenbergstaffel. Wer in Stuttgart verweilt, sollte zumindest den Hauptbahnhof mit seinen Mercedesstern auf der Kuppe, die Mercedes-Benz-Arena, die Hans-Martin-Schleyer-Halle, die Porsche Arena sowie den Fernsehturm gestreift zu haben. Stuttgart sei der Name, den die Schwaben dem Paradies auf Erden gegeben Haben. So schreibt 1519 der Humanist Ulrich von Hutten. Ob das an den Weinbergen, den vielen Parks und Waldgebieten liegen mag? Oder vielleicht an dem südländischen Flair vieler Plätze und Viertel? Es gilt das Geheimnis zu lüften und ‚Äûder Schwaben Paradies‚Äú zu erkunden. Wir, die Abteilungswehr Rohrbach haben es versucht. Ob es uns gelungen ist, wer weiß? Nach der Stadtrundfahrt ging es nach Hessigheim. Dort besichtigten wir die Felsengartenkellerei bei laufendem Betrieb. Nach der Weinprobe mit Vesperteller und guter Unterhaltung sowie eine hervorragende Einführung in den verschiedenen Weinen, fuhren wir zur späten Stunde nach Rohrbach zurück.

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