Veranstaltung: Erfolgreiche Übung beim Seniorenstift Waldblick in Eppingen


Eppingen, am 19.05.2008 um 00:00 Uhr

Eppingen Am 19.06.08 führte die Abteilung Eppingen eine Großübung im Seniorenstift Waldblick in Eppingen durch. Folgendes Szenario wurde bei der Übung angenommen, durch einen elektrischen Defekt, war in einem Zimmer im 4.OG ein Brand ausgebrochen. Durch die Brandmeldeanlage wurde dieser bei der Feuerwehr gemeldet. Wie beim tatsächlichen Einsatzablauf wurde der Seniorenstift mit dem Löschzug, bestehend aus zwei Löschfahrzeugen, Drehleiter und Einsatzleitwagen angefahren und durch den ersten Gruppenführer an Hand der Laufkarte der Brandmeldeanlage, festgestellt wo es und in welchem Ausmaße im Gebäude brennt. Da im Seniorenstift überwiegend Menschen wohnen, die teilweise gar nicht oder nur sehr eingeschränkt noch mobil sind, wurde auf die Menschrettung der Personen, das Hauptaugenmerk bei der Übung gelegt. Der Erstangriff wurde mit vier Atemschutzträgern des LF 16/12 über die Rettungstreppe an der linken Gebäudeseite durchgeführt. Diese wurden von vier weiteren Atemschutzträgern des TLF 16/25 unterstützt. Sowie die Drehleiter zur Menschenrettung an der Rettungstreppe in Stellung gebracht. Die Wasserversorgung wurde von einem Unterflurhydranten in der Waldstraße aufgebaut. Da sich in einer Station im linken Gebäudeflügel bis zu 20 Personen befinden, stellte man schnell fest, dass die anwesenden Kräfte nicht ausreichend sind. Vom ELW 1 aus, wurden durch die Einsatzleitung noch weitere Kräfte nachgefordert. Durch die sich nun ergebende Größe des Einsatzes, wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. Abschnitt A, der sich über die Rettungstreppe Zugang geschafft hatte und die Menschenrettung über die Drehleiter und die Nottreppe, sowie die Brandbekämpfung vornahm. Abschnitt B, bestehend aus den nachrückenden Kräften, der beiden LF16TS, des Schlauchwagens und des MTW mit weiteren Atemschutzträgern. Dieser Abschnitt hatte die Aufgabe mit Atemschutzträgern über den Haupteingang und das Treppenhaus, in das 4.OG vorzugehen und hier die Bewohner, die von Jugendfeuerwehrlern simuliert wurden, mit Hilfe von Rollstühlen und Pflegesesseln, in einen gesicherten Bereich des rechten Gebäudeflügels zu bringen. Des weiteren musste eine zweite Wasserversorgung von der Joh.-Kleinheinsstraße zur Brandbekämpfung von der hinteren Gebäudeseite aufgebaut werden. Ebenso wurde das Personal und die Heimleitung des Seniorenstiftes mit einbezogen, die bei der Betreuung der Personen, sowie beim herbeischaffen der Rollstühle und für die Feuerwehr relevante Angaben, wie die Belegungsliste, der Feuerwehr zur Verfügung standen. Durch die einbrechende Dunkelheit wurde mit dem Rüstwagen die Einsatzstelle mit dem Lichtmast und dem Powermoon ausgeleuchtet. Nach Abschluss der Übung fand noch eine Besprechung statt wobei die beiden Kommandanten, Martin Kuhmann und Bernd Lachwitzer den Ablauf Revue passieren ließen. Der Schwerpunkt der Übung lag bei der Menschenrettung, die dafür benötigen Kräfte und der Zeit die dafür benötigt wurde, um die Menschen zu retten und in Sicherheit zu bringen. Diese Aufgabe wurde von den Kameraden mit Bravour gelöst und man sah, was für eine große Herausforderung so ein Einsatz für die Wehr bedeuten würde und dies alleine von der Abteilung Eppingen gar nicht zu bewerkstelligen wäre. Während der Übung eingesetzt waren 60 Mann, davon 22 Atemschutzgeräteträger und 8 Feuerwehrfahrzeuge. Die Wehr bedankt sich bei der Heimleitung und dem Personal des Seniorenstiftes für die gute Zusammenarbeit.

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